Der Gold Buffalo

Gold Buffalo

Der Gold Buffalo wird seit 2006 jährlich mit unverändertem Motiv von der United States Mint in der Prägestätte West Point Mint in höchstmöglicher Feinheit aus 999,9/1000 Gold (24 Karat) geprägt und ist im internationalen Handel auch unter dem Namen "American Buffalo" bekannt. Für die Prägung wird ausschließlich Gold verwendet, das auf amerikanischem Staatsgebiet gefördert wurde.

Alle Buffalo Goldmünzen sind in den Vereinigten Staaten von Amerika anerkanntes gesetzliches Zahlungsmittel. Die Nennwerte betragen 5 US-$, 10 US-$, 25 US-$ und 50 US-$, haben aber nur eine untergeordnete Bedeutung, da der Edelmetallwert den Nennwert erheblich übertrifft.

Das Design der Münze stammt von James Earle Fraser aus dem Jahre 1913 und ähnelt stark dem Motiv der damaligen amerikanischen 5 Cent Münze ("Indian Head Nickel" bzw. "Buffalo Nickel"), die im gleichen Jahr erstmals geprägt wurde.

Die Münzvorderseite (Avers) zeigt das Portrait eines nach rechts blickenden Indianerhäuptlings, die Inschrift "LIBERTY", das Prägejahr und darunter den Buchstaben "F" als Künstlersignatur. Dem Designer standen damals drei Häuptlinge Modell für seine Skizzen: Häuptling Iron Tail von den Lakota Sioux, Häuptling John Big Tree (Seneca) und Häuptling Two Moons (Cheyenne). Welches Kopfbild letztlich Verwendung fand, ist nicht eindeutig überliefert.

Auf der Münzrückseite (Revers) zeigt sich der American Buffalo, ein nach links blickender nordamerikanischer Büffel, auf einem Grashügel stehend. Es handelt sich um "Black Diamond", einen seinerzeit als Attraktion aus dem New Yorker Central Park Zoo bekannten Bison. Die Inschriften "IN GOD WE TRUST" und "E PLURIBUS UNUM", die Umschrift "UNITED STATES OF AMERICA" sowie die Angaben zu Nennwert, Gewicht und Feinheit (".9999 FINE GOLD") vervollständigen das Münzbild der Rückseite.

Der Münzrand ist geriffelt.

Der Gold Buffalo wird in vier verschiedenen Stückelungen zu 1/10 Unze, 1/4 Unze, 1/2 Unze und 1 Unze geprägt.

Der Münzdurchmesser liegt bei 16,5 mm, 22,0 mm, 26,5 mm und 32,7 mm. Die Dicke beträgt 1,19 mm, 1,63 mm, 2,16 mm bzw. 2,95 mm.

Der amerikanische Bison, umgangssprachlich oft auch als "Indianerbüffel" bezeichnet, ist das größte nordamerikanische Landsäugetier und in den Prärien und Wäldern der USA weit verbreitet. Einst lebten in Nordamerika bis zu 30 Mio. Bisons. Sie dienten den Indianern als Nahrung und ihre Felle wurden zur Herstellung von Kleidung und Decken genutzt. Auch nach Ankunft der europäischen Einwanderer wurden Bisons zunächst bis 1870 nur in der tatsächlich benötigten Anzahl von indianischen und weißen Jägern erlegt. In den Folgejahren wurden die Tiere stark dezimiert und am Ende des 19. Jahrhunderts lebten in ganz Nordamerika nur noch wenige Hundert Exemplare. Ihr Überleben verdanken die Bisons auch der Gründung des Yellowstone Nationalparks, der ihnen ein Rückzugsgebiet bot. Heute leben in den USA wieder mehr als 500.000 Bisons.

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24.04.2014